Thermodrucker: Vor- und Nachteile – das sollten Sie wissen

Dieser Artikel wurde von ROLLENLAND am 17.12.2020 erstellt

Der Thermodrucker eignet sich ideal, um Kassenbons, Etiketten oder Eintrittskarten schnell und unkompliziert auszudrucken. Die unterschiedlichen Thermodrucker-Modelle haben Vor- und Nachteile, die Sie vor dem Kauf kennen sollten. Wir erklären Ihnen, welche Druckersysteme und Anwendungsbereiche von Thermodruckern zum Einsatz kommen und geben Ihnen nützliche Tipps mit auf den Weg.

Was genau ist ein Thermodrucker?

Ein Thermodrucker arbeitet mit Hitze, um Farbpartikel auf Spezialpapier aufzubringen und zu fixieren. Hierzu werden Heizelemente verwendet, sodass die Farbpartikel punktuell freigesetzt werden. Die Druckgeschwindigkeit ist hoch, die Druckkosten hingegen sind niedrig, weshalb die Drucktechnologie vor allem bei Eintrittskarten, Etiketten und in der Medizintechnik aber auch häufig im Einzelhandel zum Einsatz kommt.

Die Besonderheiten des Thermodrucks im Überblick

Die Besonderheit des Thermodrucks ist, dass kein Tintenstrahl zum Erstellen des Druckbilds verwendet wird. Stattdessen werden die Partikel mittels Wärme auf das Thermopapier aufgebracht. Neben Papier lassen sich so auch Textilien, Kunststoffe und Metalle auf diese Weise bedrucken.

Infos zur üblichen Lebensdauer eines Thermodruckers

Einer der großen Thermodrucker Vorteile ist die hohe Lebensdauer der Geräte. Der Aufbau ist vergleichsweise simpel und robust, sodass keine großen Wartungsmaßnahmen erforderlich sind. Somit ist der Thermodrucker sehr pflegeleicht im Gebrauch.

Das sind die Unterschiede zu anderen Bondruckern

Während andere Bondrucker (Nadel- oder Tintendrucker) Kassenrollen für den Druckvorgang benötigen, wird bei den Thermodruckern spezielles Farbband Papier eingesetzt. Durch die Anwendung von Hitze während des Druckvorgangs ist die Verwendung von handelsüblichen Kassenrollen nicht möglich. Es werden Thermorollen benötigt. Bei uns im ROLLENLAND-Shop findest du eine große Auswahl an verschiedenen Thermorollen: BPA-frei, phenolfrei sowie die umweltfreundlichen Blue4est Thermorollen.

Der Thermodruck und seine verschiedenen Einsatzgebiete

Die Einsatzgebiete des Thermodrucks sind vielfältig. In der Medizintechnik findet die Technologie ebenso Anwendung wie beim Drucken von Eintrittskarten, Etiketten oder vermehrt an der Kasse in vielen Supermärkten und Gastronomiestätten. Auch Barcodes werden häufig mittels Thermodruck erstellt.

Vorteile und Nachteile von Thermodruckern

Thermodrucker haben gegenüber Nadel- und Tintenstrahldrucker für Sie als Einzelhändler oder Gastronomiebetreiber einige Vorteile. Da sie mit Hitze arbeiten, benötigen die Geräte keine extra Tinte – Sie sparen sich dadurch das ständige Nachbestellen und Wechseln von Toner und Farbbänder. Zudem sind sie sehr wartungsarm und verfügen über eine hohe Lebensdauer.

Beliebte Hersteller von Thermodruckern für den Bondruck sind unter anderem Epson, Citizen, Star und Brother. Detailliertere Informationen zu den verschiedenen Bondrucker-Herstellern finden Sie ebenfalls in unserem Blog.

Die Vor- und Nachteile von Thermobondrucker im Überblick:

Vorteile:

+ Hohe Lebensdauer

+ Geringe Wartung

+ Keine Tinte erforderlich

Nachteile:

– Verwendung von speziellem Thermopapier

– Druck ist temperatur- und lichtempfindlich

Zu den phenolfreien Thermorollen im Shop

Diese verschiedenen Thermodruckerarten gibt es

Thermodrucker ist nicht gleich Thermodrucker. Drei verschiedene Druckerarten lassen sich dabei im Allgemeinen unterscheiden:

  • Thermosublimationsdruck
  • Thermotransferdruck
  • Thermodirektdruck

Beim Thermosublimationsdruck befinden sich die Farbstoffe auf einer Trägerfolie. Durch die Wärme der Heizelemente im Gerät werden die Partikel freigesetzt. Der Farbstoff geht in den gasförmigen Zustand über und legt sich auf das zu bedruckende Material. So lassen sich selbst filigrane Motive mühelos erstellen. Die Haltbarkeit ist enorm und die Drucke können sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden.

Für den Thermotransferdruck werden Farbbänder verwendet. Der Thermodruckkopf, der sich während des Druckvorgangs nicht bewegt, besitzt eine Vielzahl von Heizelementen. Durch die Hitze wird die Farbe vom Farbband auf das Druckmedium übertragen. Aus diesem Grund sind Farbdrucke mit hoher Auflösung kein Problem. Allerdings sind die Geräte etwas teuerer und auch die Druckgeschwindigkeit ist niedriger.

Die dritte Variante ist der Thermodirektdruck, bei dem ein Spezialpapier zum Einsatz kommt. Durch Erhitzung wird das Papier schwarz. Der Thermodruckkopf erhitzt das Papier gezielt und erzeugt so das Druckbild, das ausschließlich in Schwarz- und Grautönen daherkommt. Der Thermodirektdruck ist die verbreitetste Variante des Thermodruckverfahrens. Die Geräte überzeugen durch eine schnelle Druckgeschwindigkeit und niedrige Kosten. Allerdings lassen sich keine Farbdrucke realisieren. Zudem sollte die Lagerung der Drucke nur an dunklen Orten erfolgen, da diese nicht licht- und hitzebeständig sind.

Denken Sie an die Reinigung des Thermodruckers

Beachten Sie, dass der Druckkopf der Thermodrucker regelmäßig gereinigt werden sollten. Denn Staub kann das Druckbild beeinträchtigen und langfristige Schäden verursachen. Indem Sie die Druckköpfe immer wieder reinigen, erhöhen Sie also die Lebensdauer des Geräts. Wir  zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Thermodrucker reinigen können.


Bildquelle:
Titelbild: ©iStock.com – ZavgSG

Registrierkasse mit Bonausdruck

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